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auf den Internet-Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde Talheim (Kirchenbezirk Tübingen)

Nächste Veranstaltungen

08 Jul 2020
15.30 Uhr - 17.00 Uhr
Konfirmanden-Unterricht
08 Jul 2020
19.30 Uhr -
findet nicht statt!Kirchenchor-Probe
09 Jul 2020
09.30 Uhr - 11.00 Uhr
findet nicht statt!Baerlestreff
12 Jul 2020
10.30 Uhr -
Erntebitt-Gottesdienst (Ausweichtermin 19.7.)
12 Jul 2020
15.00 Uhr - 17.00 Uhr
findet nicht statt!offene Bergkirche
15 Jul 2020
15.30 Uhr - 17.00 Uhr
findet nicht statt!Konfirmanden-Unterricht
15 Jul 2020
19.30 Uhr -
findet nicht statt!Kirchenchor-Probe
15 Jul 2020
20.00 Uhr -
Konfirmanden-Elternabend (bei schlechtem Wetter in der Bergkirche)

 

Defribrillator im Gemeindehaus mit freundlicher Unterstützung

Offene Bergkirche

Unsere Bergkirche ist in den Sommermonaten einmal pro Monat von 15 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.

Gäste aus Nah und Fern und Spaziergänger von hier, können die Kirche von innen sehen, dort verweilen und zur Besinnung innehalten. Es wird an diesem Nachmittag eine Ansprechperson da sein und gerne Fragen zur Kirche beantworten.

Nächsten Termine


Offene Bergkirche am 1. Juli

Unsere Bergkirche ist am Sonntag, 1. Juli von 15 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.

Gäste aus Nah und Fern und Spaziergänger von hier, können die Kirche von innen sehen, dort verweilen und zur Besinnung innehalten. Es  wird an diesem Nachmittag Brigitte Edel da sein und gerne Fragen zur Kirche beantworten.

Kirche von der nordwestlichen Seite 


Die Talheimer Kirche wird um ihrer Lage willen allgemein "Bergkirche" genannt, aber ihr richtiger Name ist St. Cyriacus- und Pancratius-Kirche.
Am östlichen Dorfrand thront sie weithin sichtbar auf einem Bergsporn.

Im Jahr 873 wird sie erstmals urkundlich erwähnt. Ihre heutige Größe dürfte sie seit dem frühen 15. Jahrhundert haben. Ursprünglich als "Eigenkirche" der adligen Ortsherrschaft erbaut, wurde sie mit der Durchführung der Reformation 1534 zur allgemeinen evangelischen Dorfkirche erklärt. Bis 1865 blieb sie jedoch auch für die umliegenden katholischen Gemeinden der Alb, der Rottenburger und Hechinger Gegend jährlich ein beliebtes Wallfahrtsziel. Anlass waren ein geschnitztes Andachtsbild aus gotischer Zeit, eine Pietà, und der berühmte 1518 gestiftete Talheimer Altar. Die Pietà befindet sich heute in der Kapelle von Schloss Lichtenstein, der Talheimer Altar ist seit 1844 im Alten Schloss in Stuttgart zu besichtigen. Von 1966 - 1969 wurde die Kirche völlig verändert. Die Längsempore wurde abgebaut, Orgel und Kanzel versetzt, wodurch der gotische Chorbogen mit alten Wandmalereien wieder sichtbar wurde und seitdem die ganze Kirche viel freundlicher wirkt.

Unmittelbar neben der Kirche befand sich bis 1610 ein kleines Beginenkloster, eine geistliche Frauengemeinschaft nach der 3. Regel des Franz von Assisi lebend. Die Gebäude standen bis ins 18. Jahrhundert hinein.

Im Kirchturm befinden sich eine Uhr nur mit Schlagwerk versehen (ohne Ziffernblatt) und ein harmonisches Geläut von 3 Glocken. Sie mussten alle nach dem Krieg erneuert werden. Die älteste um das Jahr 1430 gegossene Glocke musste auch für die Waffenherstellung im Krieg abgeliefert werden, blieb aber erhalten und gelangte auf abenteuerliche Weise, allerdings beschädigt wieder nach Talheim. Sie ist auf dem oberen Kirchhof aufgestellt.

Seit der grundlegenden Umgestaltung der Kirche kommen die Kunstwerke gut zur Geltung: Reste alter Wandmalereien des 14. und 15. Jahrhunderts im Chorbogen und Chorraum. Drei große Renaissancegrabmale örtlicher Adligen, dem Meister Christoph Jelin zugeschrieben. Auf der Südseite zwei runde Toten- und Ehrenschilde des Ortsadels.

Eine Lehrtafel aus der Barockzeit demonstriert die zwei Verhaltensweisen des Menschen. Die Gebundenheit an die Welt sowie die Freiheit zu Gott und die Erlösung durch Christus.

Die Empore wird von gewundenen Holzsäulen getragen, an welchen oben geschnitzte Figuren angebracht sind, Christus und die Evangelisten. Die Emporbrüstung enthält Holzbilder vom Ende des 18. Jahrhunderts, Christus und die zwölf Jünger darstellend.

Tageslosung vom 08.07.2020
Ich will auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe.
Viele, die Jesus zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er dies? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche Taten geschehen durch seine Hände?